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23.11.2007 Zyklusstörungen bei HIV-Infektion verbreitet
Mehr als ein Viertel der HIV-infizierten Teilnehmerinnen (28,4 %) waren eigenen Angaben zu Folge von Zyklusstörungen betroffen. Im Vergleich hierzu traten vergleichbare Abweichungen nur bei 14,8 % der nicht mit dem HI-Virus infizierten Frauen auf. Ein Ausbleiben der Regel (Amenorrhoe), Zyklen, die länger als 35 Tage dauern (Oligomenorrhoe), unregelmäßige Zyklen oder eine erworbene schmerzhafte Regelblutung (sekundäre Dysmenorrhoe) traten bei HIV-positiven Frauen häufiger auf als bei HIV-negativen Studienteilnehmerinnen auf. Dagegen waren Zwischenblutungen (Menorrhagie), starke Blutungen (Hypermenorrhoe) und Blutungen nach Sexualkontakten in beiden Studiengruppen gleich häufig verbreitet. HIV-positive Frauen, die nicht antiretroviral behandelt wurden, waren häufiger von den genannten Zyklusstörungen betroffen als behandelte HIV-Infizierte. Aber auch HIV-Patientinnen mit einer CD4-Zellzahl unter 200 pro µl Blut und Betroffene mit einem geringen Körpergewicht (BMI < 20) hatten ein erhöhtes Erkrankungsrisiko. Den Wissenschaftlern zu Folge kann die Aufnahme einer antiretroviralen Behandlung zu einem Rückgang der Beschwerden führen. Frauen mit einem geringen Körpergewicht sollten darüber hinaus ermutigt werden, zuzunehmen. Weitere Meldungen zum Thema:
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