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10.10.2007 Körperliche Bewegung beugt Krampfadern vor
Verschiedene Risikofaktoren begünstigen die Entstehung von Krampfadern. Dazu zählen neben einer angeborenen Schwäche der Venenwände unter anderem ein hohes Alter, Schwangerschaft, Übergewicht und Rauchen. Darüber hinaus spielt regelmäßige körperliche Aktivität eine wichtige Rolle. Denn eine aktive Waden- und Oberschenkelmuskulatur drückt das Blut in den Venen zum Herzen (Venen-Muskel-Pumpe) und sorgt so dafür, dass das Blut aus den Beinen zum Herzen transportiert wird. Bei Bewegungsmangel staut sich jedoch das Blut in den Beinvenen und führt zu einer krankhaften Überdehnung der Venenwände. Dies schädigt auch die Venenklappen, die normalerweise den Rückfluss des Blutes verhindern sollen. Ausdauersport ist gesünder als Kraftsport Grundsätzlich gilt: Lieber Liegen und Laufen als Sitzen und Stehen. Gegen langes Stehen hilft z. B. einfaches Fußwippen, mit dem die Wadenmuskulatur angeregt wird. Gerade Frauen sollten daran denken, dass hohe Absätze die Arbeit der Muskulatur behindern - flache Absätze sind daher gesünder. Wer lange Sitzen muss, sollte immer wieder einmal die Beine hochlegen, um den Druck auf die Venenwände zu verringern. Bei langem Sitzen im Auto oder im Büro ist es wichtig, regelmäßig Pausen einzulegen, aufzustehen und die Beine zu bewegen. Zu enge Kleidung oder einschnürende Socken- oder Strumpfbünde können darüber hinaus den Blutfluss in den Venen erschweren und sollten deshalb vermieden werden. Weitere Meldungen zum Thema:
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