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20.09.2007 Aids-Stiftung: Mehr erkrankte Frauen beantragen Hilfe
Viele der betroffenen Menschen leben nach Angaben der Stiftung in materieller Not. Die Aids-Stiftung half nach eigenen Angaben im Jahr 2006 insgesamt 4318 Menschen mit HIV/Aids - darunter auch 128 HIV-positiven Kindern in akuten Notlagen. Fast eine Million Euro sei insgesamt für Einzelhilfen bewilligt worden. Die Stiftung engagiert sich außerdem in Hilfsprojekten. Viele HIV-positive Menschen lebten heute zwar länger - aber in Armut, sagte der Vorstandschef der Stiftung, Christoph Uleer. Die zum Teil signifikante Verbesserung der Gesundheit vieler Betroffener durch neue Therapiemöglichkeiten gehe nicht einher mit einer besseren sozialen Absicherung. Auch die Veränderungen in der Sozialgesetzgebung hätten bei vielen Betroffenen zu einer schlechteren materiellen Lage geführt, sagte der Geschäftsführende Vorstand der Stiftung, Ulrich Heide. Dies mache sich auch in den Anträgen bemerkbar, die deutlich öfter für Gegenstände wie Bekleidung, Betten, Haushaltsgeräte sowie Seh- oder Hörhilfen gestellt würden. Zunehmend übernehme die Stiftung auch eine Ersatzfunktion bei der existenziellen Grundversorgung. Die Stiftung verzeichnete im Jahr 2006 beim Spendenaufkommen eine stabile Entwicklung. Insgesamt betrugen die Einnahmen rund 3,5 Millionen Euro. Weitere Meldungen zum Thema:
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