Aktuelle Meldungen
|
30.08.2007 Frauenärzte testen neues Verfahren zur Krebsfrüherkennung
Der genaue Umfang der Krebsfrüherkennung wird in bestimmten Richtlinien geregelt, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegt werden. Bis auf weiteres empfiehlt der G-BA hierbei das 1971 eingeführte Verfahren, den Pap-Absrich, als so genannten Goldstandard. Hierauf haben gesetzlich versicherte Frauen ab dem 20. Geburtstag einen jährlichen Anspruch. Bei dieser Untersuchung wird mit einem Abstrich oberflächliches Zellmaterial vom Muttermund und Gebärmutterhals gewonnen. Dieses wird auf einem Glasplättchen ausgestrichen, fixiert und anschließend im Labor unter einem Mikroskop begutachtet. Seit einiger Zeit existiert ein weiteres Verfahren mit einer neuartigen Aufbereitungstechnik, die so genannte flüssigkeitsgestützte Dünnschichtzytologie. Dabei werden die Zellen mit einem speziellen Spatel bzw. Bürstchen entnommen und direkt in ein mit Flüssigkeit gefülltes Gefäß gegeben. Dadurch können alle entnommenen Zellen ohne Verunreinigungen von Blut, Schleim oder Entzündungszellen begutachten und für eine erneute Beurteilung auch gelagert werden. Zudem ist eine computerunterstützte Auswertung möglich. Patientinnen, die diesen Test wahrnehmen, müssen ihn zurzeit aus eigener Tasche bezahlen. G-BA gibt dem gegenwärtigen Pap-Abstrich den Vorzug Die Ergebnisse dieser Langzeitstudie, für die am 15. August 2007 der Startschuss gefallen ist, sollen in die zukünftigen Entscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zum Umfang der Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen mit einfließen. Das von der Ethik-Kommission Rheinland-Pfalz akzeptierte Studiendesign entspricht dem höchsten wissenschaftlichen Standard. Es werden insgesamt 20.000 Frauen von 35-40 Frauenärzten über einen Zeitraum von 12 Monaten untersucht. Dabei wird der Pap-Abstrich, entsprechend der gegenwärtigen Situation, in den jeweiligen zytologischen Labors der Praxen durchgeführt. Die computergestützte Auswertung der dünnschichtzytologischen Präparate erfolgt im Zentrum für Pathologie und Zytodiagnostik (ZPZ) in Köln. Die Abklärung auffälliger Befunde erfolgt zentral in der Dysplasiesprechstunde der Universtiät Mainz. Jährliche Früherkennung bleibt wichtig Weitere Meldungen zum Thema:
|
Im Fokus
Masern-, Grippe-, Keuchhusten-Impfung: Neue Impfempfehlungen der STIKO!
|
Tipps zum Reisen in der Schwangerschaft
|
Tipps für die Intimrasur
|
Schwanger ab 35
|
"Frauenkrankheiten" von A bis Z
|
Infos zum Stillen
|
Zellauffälligkeiten am Gebärmutterhals
|
Sexualität - Das erste Mal
|
Pille vergessen - und jetzt?
|
Ärzte im Netz twittert
|



Eine groß angelegte Untersuchung des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF), unter Federführung der Landesverbände Rheinland Pfalz und Saarland (Rhein-Saar-Studie), soll klären, ob neue Untersuchungsmethoden zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) dem gesetzlich empfohlenen Abstrich-Verfahren - dem 

Die Ständige Impf- kommission (STIKO) hat neue Impf- empfehlungen an die aktuelle Infektionssituation angepasst.
Urlaub unter Umständen: Welcher Zeitraum ist am besten geeignet, welche Reiseziele und Verkehrsmittel bieten sich an und was sollte unbedingt bedacht werden?
Einige Dinge sollten bei der Intimrasur beachtet werden, um das Risiko von Verletzungen und Hautreizungen zu verringern.
Je später eine Schwanger- schaft geplant wird, desto wichtiger ist die körperliche Gesundheit der Frauen und ihr Lebensstil.
Die typischen Frauen- krankheiten betreffen die weiblichen Geschlechtsorgane und hängen meist stark mit dem Hormonhaushalt zusammen ...
Obwohl die Natur das Stillen vorgesehen hat, ist das Gelingen keineswegs selbstverständlich. Hier finden Mütter zahlreiche Tipps und Ratgschläge rund um das Thema.
Was bedeutet der Pap-Befund und wie geht es bei Auffälligkeiten beim Abstrich weiter?
Offene Gespräche und eine gemein- same Vorbereitung sind für ein gelungenes „erstes Mal" wichtig.
Wurde die planmäßige Einnahme der Pille versäumt, sollte die fehlende Tablette am besten sofort nachgenommen werden. Ob zusätzlich verhütet werden muss erfahren Sie hier.
Verfolgen Sie alle aktuellen News von Ärzte im Netz auf Twitter...