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07.09.2007 Fettleibigkeit erhöht Risiko von Fehlgeburten
Dabei wurde auch der Body-Mass-Index (BMI) der Mütter ermittelt, welcher bereits in früheren Studien mit einem erhöhten Risiko für Fehlbildungen in Zusammenhang gebracht wurde. Die neue Untersuchung bestätigt dies und stellt zugleich weitere Begleitumstände die sich ungünstig auswirken in den Raum. Der deutlichste Zusammenhang wurde bei einer Störung im Verschluss des Neuralrohrs, der so genannten Spina bifida, beobachtet. Adipöse Mütter (BMI 30 oder höher) brachten 2,1-fach häufiger Kinder mit dieser Entwicklungsstörung zur Welt. Aber auch Herzfehler, eine unvollständige Entwicklung des Enddarms (anorektale Atresie), Fehlmündungen der Harnröhre (Hypospadien), Reduktionsfehlbildungen an den Extremitäten und andere Entwicklungsstörungen waren bei den Kindern adipöser Frauen häufiger. Einzig der Bauchwanddefekt (Gastroschisis) wurde bei Kindern fettleibiger Frauen (deutlich) seltener beobachtet. Auch Fehl-Ernährung der Mütter spielt eine Rolle Die Experten warnen aber ausdrücklich davor, vor oder während einer geplanten Schwangerschaft „Gewaltdiäten" durchzuführen. Diese gefährden die Gesundheit des ungeborenen Babys. News aus verschiedenen ärztlichen Fachbereichen zu Schwangerschaft unter: http://www.aerzte-im-netz.eu/ Weitere Meldungen zum Thema:
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