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15.08.2007 Brustkrebs wird nicht vom Eppstein-Barr-Virus ausgelöst
Um die Ursache der Diskrepanz zwischen diesen Befunden und den Ergebnissen anderer Arbeitsgruppen zu erklären, wurden weitere Untersuchungen in Kooperation mit Forschungseinrichtungen in München und Homburg durchgeführt. Diese ergaben, dass ein in vorherigen Arbeiten häufig eingesetzter Antikörper zum Nachweis des EBV die falschen Befunde erzeugte. Der Antikörper kreuzreagierte nicht nur mit Proteinen des Virus, sondern auch mit Proteinen auf den Tumorzellen der Brust. Das Eppstein-Barr-Virus spielt bei der Entstehung verschiedener Krebserkrankungen beim Menschen eine Rolle wir z. B. dem Hodgkin Lymphom und Karzinomen des Nasen-Rachen-Raumes. Eine Beteiligung des Virus bei der Entstehung von Brustkrebs wäre insofern interessant gewesen, als sich daraus potentielle Möglichkeiten für eine immunologische Therapie oder auch Prävention hätten ergeben können. Weitere Meldungen zum Thema:
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