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31.12.2007 Junge Frauen sollten sich vor Chlamydien-Infektionen schützen
Bei Mädchen und jungen Frauen beginnt die Infektion meist mit einer Entzündung des Gebärmutterhalses, die über lange Zeit keine Beschwerden verursacht. Bei über der Hälfte der Betroffenen entwickelt sich eine Gebärmutterschleimhaut-Entzündung, die sich durch leichte Zwischenblutungen und Unterbauchschmerzen bemerkbar machen kann. Bleibt die Infektion weiter unbehandelt, kann sie sich schließlich auf die Eileiter ausdehnen, wo es zu Vernarbungen, Verklebungen und schließlich zum Verschluss kommen kann. „In der Folge einer chronischen Infektion wird jede fünfte Frau steril und kann auf natürlichem Weg keine Kinder mehr bekommen", gibt Dr. Harlfinger zu Bedenken.
Die Therapie einer Chlamydien-Infektion ist relativ unkompliziert. In der Regel werden je nach Erkrankungsstadium für ein paar Tage oder zwei Wochen Antibiotika eingenommen. „Wichtig ist, dass im Fall einer Infektion auch der Partner auf Chlamydien untersucht und ebenfalls behandelt wird", fügt der Landesvorsitzende hinzu. Weitere Meldungen zum Thema:
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