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18.09.2006 Asthma des Kindes durch Vitamin E-Mangel der Mutter?
Unterschiedliche Wirkung von Vitamin E in der Früh- und Spätschwangerschaft Bereits 16 Wochen nach der Empfängnis sind die Lungen eines im Mutterleib heranwachsenden Kindes voll entwickelt. Ob die Mutter bis dahin ausreichend Vitamin E zu sich genommen hat, ist daher für die spätere Lungenfunktion des Kindes entscheidend. Die Vitaminwirkung verändert sich im Lauf der Schwangerschaft: Während in den ersten Schwangerschaftsmonaten die Entwicklung der Lungenfunktion betroffen ist, scheint sich das Vitamin gegen Ende der Schwangerschaft auf allergisch oder asthmatisch bedingte, entzündliche Veränderungen in den Atemwegen auswirken zu können", erläutert Devereux. In folgenden Untersuchungen soll herausgefunden werden, ob eine Nahrungsergänzung mit Vitamin E-Tabletten bei Schwangeren von Nutzen sein könnte. Jetzt lassen sich jedoch noch keine Empfehlungen bezüglich einer Vitaminbehandlung während der Schwangerschaft aussprechen. Vielmehr raten die Wissenschaftler schwangeren Frauen, sich möglichst gesund und ausgewogen zu ernähren, anstatt auf Vitaminpillen zu setzen. Vitamin E ist vor allem in pflanzlichen Ölen (aus Sonnenblumen, Raps und Mais), Margarine, Weizenkeimen, Nüssen und Sonneblumenkernen enthalten, außerdem in geringeren Mengen auch in fettem Fisch und grünem Blattgemüse (Spinat, Kohl). Möglicherweise könne der in den letzten Jahrzehnten zu beobachtende und von Ernährungswissenschaftlern oft beklagte Trend hin zu einer qualitativ schlechteren, vitaminarmen Ernährung auch dazu beigetragen haben, dass die Häufigkeit von Asthma bei Kindern angestiegen ist, meint Devereux. |
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