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25.01.2016

Haarausfall durch Krebstherapie macht Kopfhaut empfindlich

Mit einer Chemo- oder Bestrahlungstherapie kann Brustkrebs und andere Krebserkrankungen bei vielen Betroffenen geheilt werden. Diese Behandlungen zerstören allerdings nicht nur Krebszellen, sondern ziehen unter anderem auch die Haarwurzeln in Mitleidenschaft, so dass Betroffene ihr Haar verlieren. Durch eine Krebsbehandlung werden insbesondere Körperzellen geschädigt, die eine hohe Teilungsaktivität besitzen. Weil Krebs-Tumoren diese Eigenschaft besitzen, sollen die Behandlungen auf diese Zellen einwirken. Doch es sind auch andere sich häufig teilende Zellen in den Schleimhäuten, im Knochenmark und den Haarwurzeln betroffen. Dadurch wird das Haarwachstum unterbrochen und die Struktur der Haare geschädigt. Die Haare sind weniger stabil und brechen schneller ab oder lösen sich einfach aus ihrer Verankerung.

Oft beginnt der Haarausfall zwei bis vier Wochen nach der ersten Behandlung. Möglich ist ebenfalls, dass die Haare direkt nach der Behandlung ausfallen. Auch die Kopfhaut wird besonders empfindlich und sollte nur mit einem milden Shampoo gewaschen werden. Nach dem Waschen sollte man die Kopfhaut nur vorsichtig trocken tupfen.

Der Haarausfall macht vielen Betroffenen zu schaffen. Daher kann es helfen, sich schon vor Behandlungsbeginn eine Kurzhaarfrisur schneiden zu lassen - so gewöhnt man sich etwas leichter an sein verändertes Spiegelbild.

Quelle: dpa, Deutsche Haut- und Allergiehilfe, äin-red


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