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22.12.2011

Schwangerschaft: Mutterpass stets bei sich tragen

Werdende Mütter sollten ihren Mutterpass immer mit sich führen, damit sich Ärzte im Notfall rasch über den Stand der Schwangerschaft informieren können. „Mit Hilfe des Mutterpasses kann sich ein Arzt bei einem Notfall alle wichtigen gesundheitlichen Informationen zu Mutter und Kind verschaffen. Deshalb sollte der Pass auch bei Freizeitaktivitäten griffbereit sein, um im Falle eines Falles angemessen reagieren zu können", rät Dr. Christian Albring, der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). Der Ausweis enthält alle Informationen, die für die gesundheitliche Betreuung von Mutter und Kind wichtig sind.

Im Mutterpass werden Fakten wie Blutgruppe, Gewicht, voraussichtlicher Geburtstermin und alle sonstigen schwangerschaftsrelevanten Angaben über die Mutter festgehalten. Zudem werden Daten über das Baby dokumentiert, die im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge gesammelt werden. „Der Mutterpass ist eine ganz wichtige Unterlage, welche die werdende Mutter durch die ganze Schwangerschaft und die Nachuntersuchungen hinweg begleitet", ergänzt der Gynäkologe. „Er sollte von der Schwangeren bei allen Vorsorgeuntersuchungen mitgeführt werden und natürlich auch auf dem Weg in die Klinik zur Geburt nicht vergessen werden."

Bei Verlust muss ein neuer Mutterpass beim behandelnden Frauenarzt beantragt werden, in den sämtliche Daten, die bis dahin festgestellt und vom Frauenarzt dokumentiert wurden, erneut übertragen werden. Nach der Geburt sollte das Dokument aufbewahrt werden, da die Daten unter Umständen für weitere Schwangerschaften von Bedeutung sein können.

Die Pressemeldung des BVF ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung freigegeben.
Bitte weisen Sie bei Verwendung im Printbereich auf das Informationsportal des BVF,
www.frauenaerzte-im-netz.de, hin. Bei Online-Veröffentlichung erbitten wir eine Verlinkung auf die Website.



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