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18.10.2011 HPV-Impfung auch bei sexuell aktiven Frauen sinnvoll
Die Impfung ist rein prophylaktisch und trägt nicht zur Behandlung von HPV-Infektionen oder HPV-bedingten Zellveränderungen bei. Sie bietet daher für Mädchen und Frauen den größten Nutzen, die sich noch nicht mit den HP-Viren infiziert haben. „Doch auch Frauen, die schon Geschlechtsverkehr gehabt haben, können von einer HPV-Impfung profitieren. Selbst nach einem nachgewiesenen positiven HPV-Test profitieren Frauen dann von einer Impfung, wenn der Virusbefall - in 90% der Fälle spontan abheilt und - wieder negativ wird. „Beim Zweifachimpfstoff sind das HPV 16 und 18 und beim Vierfachimpfstoff zusätzlich die beiden Warzenviren-Typen 11 und 6 enthalten", erklärt Dr. Albring. „Auch haben Studien gezeigt, dass Frauen, die wegen einer HPV-Infektion am Gebärmutterhals operiert werden mussten, nur ein halb so großes Risiko dafür haben, dass die problematischen Zellveränderungen erneut auftreten." Der persönliche Nutzen sollte daher ausführlich mit dem Frauenarzt besprochen werden. Frauen infizieren sich mit zunehmendem Lebensalter seltener neu mit HP-Viren. Bei Ihnen steigt gegenüber jüngeren Frauen jedoch das Risiko, das HPV-Infektionen chronisch verlaufen. Eine chronische HPV-Infektion erhöht das Risiko für Zellveränderungen am Gebärmutterhals aus denen Krebs entstehen kann. Humane Papillomviren werden in der Regel beim Sexualkontakt über die infizierte (Schleim-) Hautautoberfläche übertragen. Allein in Deutschland erkranken jährlich bis zu 5000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs - rund 1.700 sterben pro Jahr daran. Die Pressemeldung des BVF ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung freigegeben. Weitere Meldungen zum Thema:
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