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06.10.2011 Zuckerarme Ernährung senkt Risiko für Scheidenpilz-Erkrankungen
Candida-Infektionen sind nicht so ansteckend wie Erkrankungen, die durch Viren oder Bakterien übertragen werden. In der Regel kommt es nur dann zu einer Infektion, wenn die Pilze auch günstige Lebensbedingungen vorfinden und das gesunde Scheidenmilieu beeinträchtigt ist. „Durch hormonelle Veränderungen, Stress, Umwelteinflüsse, eine Immunschwäche oder die Einnahme von Antibiotika kann das Scheidenmilieu so gestört werden, dass vermehrt Pilzinfektionen auftreten", ergänzt Dr. König, der in Steinbach im Taunus niedergelassen ist. „Bei häufig wiederkehrenden Pilzinfektionen kann es auch sinnvoll sein, die Samenflüssigkeit des Partners untersuchen zu lassen. Werden dabei Hefepilze gefunden, ist eine Behandlung des Geschlechtspartners notwendig." Weitere Faktoren, die eine übermäßige Pilzbesiedelung der Scheide fördern, sind übertriebene Intimhygiene oder eine schlechte Belüftung der Intimzone - etwa durch Unterwäsche aus Kunstfasern oder luftundurchlässige Slipeinlagen und Binden. Auch sollte nasse Badekleidung und verschwitzte Sportwäsche rasch gewechselt werden, um nicht durch längere Feuchtigkeit ein pilzfreundliches Milieu zu schaffen. Scheidenpilz-Erkrankungen haben laut Statistik drei von vier Frauen mindestens einmal in ihrem Leben. Bei Beschwerden sollten Betroffene unbedingt einen Gynäkologen aufsuchen, um abklären zu lassen, ob es sich tatsächlich um eine Pilzinfektion handelt. Infektionen mit Bakterien können ähnliche Symptome hervorrufen und müssen anders behandelt werden als Pilzinfektionen. Die Pressemeldung des BVF ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung freigegeben. Weitere Meldungen zum Thema:
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