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26.08.2011 Wissenschaftler fordern Einsatz der UN gegen Fettleibigkeit
Anstoß für die drastischen Forderungen liefern unter anderem neue Zahlen: Einer Studie der Universität im australischen Melbourne zufolge sind mittlerweile mehr als 1,5 Milliarden erwachsene Menschen auf der Welt übergewichtig. Hinzu kommen 500 Millionen Fettleibige sowie 170 Millionen Kinder, die entweder übergewichtig oder fettleibig sind. Während in Japan und China beispielsweise nur eine von 20 erwachsenen Frauen fettsüchtig sei, fiele in den USA eine von dreien in diese Kategorie. In manchen Regionen wie etwa den USA oder dem Westen Australiens habe Fettleibigkeit mittlerweile das Rauchen als größte zu verhindernde Gesundheitsgefahr überholt, heißt es in dem Artikel. Mittlerweile seien auch Länder mit niedrigen oder mittleren Einkommen betroffen. Als fettleibig gilt, wer als Ergebnis der Body-Mass-Index-Formel «Gewicht durch Körpergröße in Metern zum Quadrat» einen Wert von mehr als 30 erreicht. Um der Ausbreitung von Fettleibigkeit Einhalt zu gebieten, müssten Regierungen unter anderem Zusatzsteuern auf ungesundes Essen und Trinken erheben, fordern Forscher der Harvard School of Public Health im US-amerikanischen Boston. Außerdem müsse ähnlich wie beim Rauchen die Werbung für ungesundes Essen kontrolliert werden, vor allem, um Kinder zu schützen, schreiben die Wissenschaftler in «The Lancet». Bei einem Treffen der Vereinten Nationen im September müsse das Thema dringend behandelt werden. Literatur: http://dpaq.de/hcEHn Quelle: dpa Weitere Meldungen zum Thema:
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