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26.08.2011 HPV-Impfung: Informierte Entscheidung treffen
Eltern und Jugendliche können auch im Internet persönliche Fragen zur HPV-Impfung und zum Impfen im Allgemeinen an Experten richten. Der Impfstoff-Hersteller Sanofi-Pasteur MSD (SPMSD) zum Beispiel hat unter der Domain http://www.impfenimdialog.de/ ein interaktives Forum eingerichtet, in dem anonyme Fragen innerhalb von drei Tagen von Impfexperten beantwortet werden. „Ein Frage-Antwort-Forum ist eine gute Möglichkeit für die Eltern aber auch für Jugendliche, sich mit der HPV-Impfung auseinander zusetzen. Das Angebot ermöglicht es, persönliche Bedenken zu artikulieren und auch kritische Fragestellungen rund um die Impfung zu äußern", so der niedergelassene Frauenarzt aus Bielefeld. „Wir können nur allen Eltern und Jugendlichen raten, sich sorgfältig mit den Chancen und Risiken der Immunisierung auseinander zu setzen, um eine informierte Entscheidung bezüglich der HPV-Impfung zu treffen." Mit der HPV-Impfung steht eine hervorragende Möglichkeit zur Verfügung, das Risiko für Gebärmutterhalskrebs deutlich zu verringern. Zudem können durch die Impfung neben einer Krebserkrankung auch die zahlenmäßig wesentlich häufigeren Krebsvorstufen verhindert werden. Das ist ein ganz wichtiger Aspekt des Schutzes der HPV-Impfung, der angesichts der niedrigen Impfraten offenbar noch zu wenig bekannt ist. Im Vergleich zu den Impfquoten in vielen anderen Ländern in Europa ist Deutschland weit abgeschlagen. In Portugal, England und Australien haben beispielsweise inzwischen mehr als 80% der 12-jährigen Mädchen einen Impfschutz gegen HPV. Humane Papillomviren werden beim Sexualkontakt über die infizierte Hautoberfläche übertragen. Sie können chronische, symptomlose Infektionen hervorrufen aus denen sich Jahre später über Krebsvorstufen eine Krebserkrankung am Gebärmutterhals entwickelt. Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 6.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs - rund 1.700 sterben pro Jahr daran. Jedes Jahr werden an die 100.000 Eingriffe am Muttermund - so genannte Konisationen - durchgeführt, um Zellauffälligkeiten zu beseitigen, die sich zum Krebs entwickeln können. Diese Eingriffe haben eine Komplikationsrate von 2 - 7 % und können in der Folge das Risiko für Frühgeburten und Fehlgeburten erhöhen. Am wirkungsvollsten ist die Immunisierung, wenn sie vor dem ersten Geschlechtsverkehr stattfindet, da sich Mädchen theoretisch beim „ersten Mal" anstecken können. Frage/Antwort-Forum: www.impfenimdialog.de Weitere Meldungen zum Thema:
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Eltern und Jugendliche können im Internet persönliche Fragen zur HPV-Impfung und auch zum Impfen im Allgemeinen an Experten richten: www.impfenimdialog.de/ |
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