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27.06.2011 Fast jede zweite Frau im Norden geht zur Mammographie
Seit der flächendeckenden Einführung des Angebots im Jahr 2007 haben sich 285 000 Frauen untersuchen lassen. 2155 Fälle von Brustkrebs wurden dabei entdeckt. Ein Großteil wurde in einem frühen Stadium erkannt, so dass die Frauen gute Heilungschancen hatten. „Wenn 70 Prozent der Frauen an dem Screening teilnehmen, könnten wir die Sterblichkeit an Brustkrebs um 25 Prozent senken", sagte Lange. Zudem könne die Behandlung wesentlich schonender erfolgen. Die Teilnahmequote an der Vorsorgeuntersuchung ist in den vergangenen Jahren im Norden kontinuierlich gestiegen. Dennoch liegt Schleswig-Holstein noch immer unter dem bundesweiten Schnitt von 53 Prozent. „Unser Ziel ist es, die Teilnahmeraten weiter zu steigern", sagte der Vorstand der AOK Nordwest, Dieter Paffrath. Deshalb hat das Netzwerk 5000 Frauen befragt, die nicht an dem Screening teilgenommen haben. „Wichtig ist, dass das Programm mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung dringt", sagte die Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein, Ingeborg Kreuz. Das Netzwerk „Betrifft Brust" ist ein Zusammenschluss von Krankenhäusern, Krankenkassen und Kassenärztlicher Vereinigung. Das Screening wird für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre angeboten. Die Frauen werden per Brief zu der Vorsorge-Untersuchung eingeladen. Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Schleswig-Holstein erkranken jedes Jahr rund 3000 Frauen an Brustkrebs, 650 sterben daran. Netzwerk Betrifft Brust: http://dpaq.de/dp9Me Quelle: dpa Weitere Meldungen zum Thema:
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