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14.03.2011 HPV-Impfung auch bei Jungs und Männern wirksamDie Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) schützt nicht nur Mädchen und Frauen wirksam vor HPV-Infektionen sondern auch Knaben und Männer. Bei ihnen kann eine Ansteckung mit HP-Viren unter anderem zu Genitalwarzen führen oder aber in seltenen Fällen zu Krebsvorstufen und Krebserkrankungen an den äußeren Genitalien (Penis, Analregion). In den USA ist der bereits für Männer zugelassen, um diesen Erkrankungen ein Stück weit vorzubeugen.
Eine aktuell im Fachmagazin „New England Journal of Medicine" veröffentlichte Studie mit 4065 Jungen und Männern zwischen 16 und 26 Jahren kommt zu den genannten Ergebnissen. Die Studienteilnehmer erhielten entweder eine Impfstoff, der gegen vier HPV-Typen (6,11,16,18) gerichtet war, oder ein Placebo. Die Nachbeobachtungszeit betrug im Median 2,9 Jahre. Die Auswertung zeigte, dass die Studienteilnehmer am meisten von der Impfung profitierten, die alle drei Impfdosen (vollständige Impfung) erhielten und zu Impfbeginn keine Infektionen mit den HPV-Typen aufwiesen, gegen die der Impfstoff gerichtet ist. Bei Ihnen wurde eine Schutzwirkung von 84 % gegenüber allen HPV-Typen festgestellt. Hinsichtlich der Typen 6,11,16,18 hatten sie einen Schutz von über 90% vor Zellveränderungen an den äußeren Genitalien. Bezogen auf Genitalwarzen lag der Schutz bei 89% und bezüglich der Krebsvorstufen sogar bei 100%. Bei Studienteilnehmern, die zum Zeitpunkt des Impfbeginns bereits mit den in dem Impfstoff enthaltenen HP-Viren infiziert waren und die mitunter nicht alle Impfdosen erhalten hatten fiel die Schutzwirkung geringer aus. Bei Ihnen betrug der Schutz vor Zellveränderungen durch alle HPV-Typen 60% und durch die im Impfstoff enthaltenen Typen 66%. Sie waren zu 67% vor dem Auftreten von Genitalwarzen geschützt. Über unerwünschte Ereignisse nach der Injektion berichteten 64% der Placebo-Gruppe und 69% der Teilnehmer, welche die Impfung erhalten hatten. Sie hingen überwiegend mit der Injektion zusammen. Bei den HPV-Geimpften waren Schmerzen an der Einstichstelle häufiger als in der Placebo-Gruppe. Veröffentlichung: (http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa0909537)Quelle: Ärztezeitung Weitere Meldungen zum Thema:
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