Aktuelle Meldungen
|
08.03.2011 Feigwarzen um die 34. Schwangerschaftswoche behandeln lassen
Das Infektionsrisiko für den Nachwuchs ist insbesondere bei einer vaginalen Entbindung etwas erhöht. Es ist vom Ausmaß der mütterlichen Infektion abhängig, der Funktion des Immunsystems des Kindes und auch der Dauer der Geburt. „Normalerweise ist eine vaginale Geburt trotz Genitalwarzen bei der Mutter möglich. Nur bei sehr ausgedehntem Befall - etwa wenn der Geburtsweg eingeschränkt ist - kann ein Kaiserschnitt angebracht sein", rät der niedergelassene Frauenarzt aus Hannover. Kinder, die sich bei der Geburt anstecken, können nach einigen Monaten auch wieder HPV-frei sein und keinerlei Symptome entwickeln. Von 1000 Geburten, bei denen die Mutter an Genitalwarzen aufweist, sind etwa sieben Kinder in der Folge von krankhaften Veränderungen durch die HP-Viren betroffen. Diese so genannte Papillomatose kann zu Gewebswucherungen im Bereich des Kehlkopfes, der Stimmbänder und der oralen und nasalen Schleimhäute führen. Die Erkrankung entwickelt sich dann meist in den ersten fünf Lebensjahren des Kindes und muss je nach Ausmaß behandelt werden. Das Risiko, sich mit HP-Viren im Genitalbereich anzustecken, kann durch die Verwendung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr und strenge Hygiene in Schwimmbädern und Saunen verringert werden. Daneben verhindert eine intakte Scheidenflora das Anwachsen der Viren. Doch nicht alle Infektionen werden so vermieden. Eine gute Möglichkeit der Vorbeugung besteht in der Impfung gegen HP-Viren, die neben den zwei krebserregenden Virentypen auch vor den zwei Hauptverursachern von Genitalwarzen schützt. Die Pressemeldung des BVF ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung freigegeben. Weitere Meldungen zum Thema:
|
Im Fokus
Rauchfrei Programm: zeitgemäße, erprobte Unterstützung bei Tabakabhängigkeit
|
Selbstuntersuchung der Brust
|
Waren Sie 2012 schon bei Ihrem Frauenarzt?
|
Schwangere Frauen gesucht
|
Forum beantwortet Fragen zur HPV-Impfung
Eltern und Jugendliche können im Internet persönliche Fragen zur HPV-Impfung und auch zum Impfen im Allgemeinen an Experten richten: www.impfenimdialog.de/ |
"Frauenkrankheiten" von A bis Z
|
Vorsorgeuntersuchungen und Krebsfrüherkennung
|
Zellauffälligkeiten am Gebärmutterhals
|
Sexualität - Das erste Mal
|
Pille vergessen - und jetzt?
|



Frauen, bei denen 

Rauchern kann heute eine erfolg- reiche Unter- stützung angeboten werden, langfristig ihren Tabakkonsumen zu beenden und zufrieden rauchfrei zu leben.
Lernen Sie das Gewebe Ihrer Brüste kennen. Nehmen Sie zunächst einfach nur Ihren Körper mit den unterschiedlichen Geweben und Strukturen wahr. Die Animation im Artikel kann Ihnen dabei behilflich sein.
Die jährliche Krebsfrüh- erkennung ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge. Der beste Termin für den Abstrich am Gebärmutterhals ist die Zyklusmitte.
Die Uni Erfurt und das Robert-Koch-Institut führen eine Studie zu Gesundheitsentscheidungen durch uns suchen Teilnehmerinnen.
Die typischen Frauen- krankheiten betreffen die weiblichen Geschlechtsorgane und hängen meist stark mit dem Hormonhaushalt zusammen ...
Obwohl alle Kranken- versicherten Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen haben, wird dieses Angebot in Deutschland erstaunlich wenig wahrgenommen. Dabei sind heute viele Erkrankungen bei rechtzeitiger Diagnose heilbar.
Was bedeutet der Pap-Befund und wie geht es bei Auffälligkeiten beim Abstrich weiter?
Offene Gespräche und eine gemein- same Vorbereitung sind für ein gelungenes „erstes Mal" wichtig.
Wurde die planmäßige Einnahme der Pille versäumt, sollte die fehlende Tablette am besten sofort nachgenommen werden. Ob zusätzlich verhütet werden muss erfahren Sie hier.