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01.03.2011 Abnehmen der Körpergröße kann Warnzeichen für Osteoporose sein
Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine Skelett-Erkrankung mit unzureichender Knochenfestigkeit, bei der als Folge das Risiko für Brüche steigt. Die Annahme, Osteoporose sei eine normale Folge des Alterungsprozesses, ist falsch. „Wichtig ist eine möglichst frühzeitige Diagnose der Erkrankung, weil einmal eingetretene Schädigungen nur in sehr begrenztem Maße rückgängig gemacht werden können", ergänzt der Landesverbandsvorsitzende des BVF in Hessen. „Für eine Stärkung des Knochenaufbaus stellt die medikamentöse Zufuhr von Kalzium und Vitamin D die Basistherapie dar. Auch kann eine Hormonersatztherapie sinnvoll sein. Bei Patienten mit bestehender Osteoporose steht neben der Behandlung des Knochenabbaus oft zunächst eine Schmerztherapie im Vordergrund." Risikofaktoren für Osteoporose sind neben einer genetischen Veranlagung, Östrogenmangel nach den Wechseljahren, eine kalziumarme und phosphatreiche Ernährung, Vitamin-D-Mangel, Bewegungsarmut und die Einnahme von Cortison-Präparaten über einen langen Zeitraum. Nach den Wechseljahren leiden etwa 7% der 55-jährigen Frauen an Osteoporose. Im Alter von 80 Jahren steigt die Erkrankungsrate auf 19%. Die Pressemeldung des BVF ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung freigegeben. Bitte weisen Sie bei Verwendung im Printbereich auf das Informationsportal des BVF, www.frauenaerzte-im-netz.de, hin. Bei Online-Veröffentlichung erbitten wir eine Verlinkung auf die Website. Weitere Meldungen zum Thema:
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