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30.06.2011 Nur jedes dritte Mädchen hat den Impfschutz gegen HPV In Deutschland ist die Impfquote gegen Humane Papillomviren (HPV) nach Berichten über angebliche Nebenwirkungen rückläufig, beklagt Prof. Harald zur Hausen vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Er verweist auf Studien australischer Forscher, denen zufolge auf 100.000 Impflinge lediglich eine einzige gravierende Nebenwirkung wie etwa eine Allergie gegen den Impfstoff festgestellt worden sei. Das ist eine geringere Quote als bei anderen Impfungen, die für Kinder und Jugendliche von der deutschen Ständigen Impfkommission empfohlen werden. Die Gegner der HPV-Impfung sind entsprechende Studien über häufige Nebenwirkungen schuldig geblieben. In Deutschland wird allen Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren die Impfung empfohlen. Es ist aber derzeit nur ein Drittel von ihnen geschützt, sagt Prof. zur Hausen. In Australien sind es 84 Prozent. Der Forscher empfiehlt, auch Jungen impfen zu lassen. Zum einen, weil sie die Viren dann nicht mehr auf ihre Sexualpartnerinnen übertragen könnten, zum anderen, weil auch Krebserkrankungen im Rachenraum und im Analbereich zu einem Drittel verhindert werden könnten, die ebenfalls von den HPV ausgelöst werden können. "Bei globaler Impfung könnten wir die HPV-Typen, gegen die die Impfung schützt, vollständig ausrotten." Quelle: dpa Weitere Meldungen zum Thema:
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In Deutschland ist die Impfquote gegen Humane Papillomviren (HPV) nach Berichten über angebliche Nebenwirkungen rückläufig, beklagt Prof. Harald zur Hausen vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Er verweist auf Studien australischer Forscher, denen zufolge auf 100.000 Impflinge lediglich eine einzige gravierende Nebenwirkung wie etwa eine Allergie gegen den Impfstoff festgestellt worden sei. 

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