Aktuelle Meldungen
|
11.02.2011 Bauchfett erhöht möglicherweise das Brustkrebsrisiko
Bei einer ersten Analyse der Daten war kein Zusammenhang zwischen der Brustkrebsrate und dem Hüft- oder Taillenumfang der Frauen gefunden worden, auch nicht unter Berücksichtigung des Body Mass Index und der Familienanamnese für Brustkrebs. Bei einer zweiten Auswertung war das nach Berücksichtigung des Östrogen- Rezeptorstatus der Tumoren jedoch anders. Wenn das Tumorwachstum durch Östrogene gefördert wird, die Krebszelle also Östrogen-Rezeptoren aufweist, spricht man von Östrogen-Rezeptor-positiven-Mammakarzinomen und umgekehrt von Östrogen-Rezeptor-negativen-Tumoren. Bei Frauen mit dem höchsten Taillenumfang, das heißt mit dem meisten Bauchfett, war die Rate der Östrogen-Rezeptor-negativen Mammakarzinomen signifikant um den Faktor 2,75 höher als bei den Frauen mit dem wenigsten Bauchfett. Und bei den Frauen mit dem größten Verhältnis von Taille-zu-Hüftumfang war das Risiko für Östrogenrezeptor-negative Mammakarzinome praktisch verdoppelt. Nicht signifikant erhöht war die Rate dieser Art von Brusttumoren hingegen bei den Frauen mit dem höchsten Hüftumfang im Vergleich zu den Frauen mit dem niedrigsten Hüftumfang. US-Forscher haben eine mögliche Erklärung für ihre Studiendaten: Bauchfett (intraabdominales Fett) unterscheidet sich hinsichtlich der Stoffwechselvorgänge von Fett unter der Haut (subkutanem Fett). Das Bauchfett hat ungünstige Effekte auf Insulin, freie Fettsäuren und Sexualhormon-bindendes Globulin (SHBG). Solche Stoffwechselveränderungen werden schon seit längerem mit einem erhöhten prämenopausalen Brustkrebsrisiko in Verbindung gebracht. Quelle: SpringerMedizin-Online/Ärzte Zeitung online Weitere Meldungen zum Thema:
|
Im Fokus
Rauchfrei Programm: zeitgemäße, erprobte Unterstützung bei Tabakabhängigkeit
|
Selbstuntersuchung der Brust
|
Waren Sie 2012 schon bei Ihrem Frauenarzt?
|
Schwangere Frauen gesucht
|
Forum beantwortet Fragen zur HPV-Impfung
Eltern und Jugendliche können im Internet persönliche Fragen zur HPV-Impfung und auch zum Impfen im Allgemeinen an Experten richten: www.impfenimdialog.de/ |
"Frauenkrankheiten" von A bis Z
|
Vorsorgeuntersuchungen und Krebsfrüherkennung
|
Zellauffälligkeiten am Gebärmutterhals
|
Sexualität - Das erste Mal
|
Pille vergessen - und jetzt?
|



US-amerikanische Wissenschaftler haben bei über 45.000 Frauen, die sich vor den Wechseljahren befanden (Prämenopause) die 

Rauchern kann heute eine erfolg- reiche Unter- stützung angeboten werden, langfristig ihren Tabakkonsumen zu beenden und zufrieden rauchfrei zu leben.
Lernen Sie das Gewebe Ihrer Brüste kennen. Nehmen Sie zunächst einfach nur Ihren Körper mit den unterschiedlichen Geweben und Strukturen wahr. Die Animation im Artikel kann Ihnen dabei behilflich sein.
Die jährliche Krebsfrüh- erkennung ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge. Der beste Termin für den Abstrich am Gebärmutterhals ist die Zyklusmitte.
Die Uni Erfurt und das Robert-Koch-Institut führen eine Studie zu Gesundheitsentscheidungen durch uns suchen Teilnehmerinnen.
Die typischen Frauen- krankheiten betreffen die weiblichen Geschlechtsorgane und hängen meist stark mit dem Hormonhaushalt zusammen ...
Obwohl alle Kranken- versicherten Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen haben, wird dieses Angebot in Deutschland erstaunlich wenig wahrgenommen. Dabei sind heute viele Erkrankungen bei rechtzeitiger Diagnose heilbar.
Was bedeutet der Pap-Befund und wie geht es bei Auffälligkeiten beim Abstrich weiter?
Offene Gespräche und eine gemein- same Vorbereitung sind für ein gelungenes „erstes Mal" wichtig.
Wurde die planmäßige Einnahme der Pille versäumt, sollte die fehlende Tablette am besten sofort nachgenommen werden. Ob zusätzlich verhütet werden muss erfahren Sie hier.