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Impfungen bei Kinderwunsch

Masern


Masern gelten als eine der ansteckendsten Krankheiten überhaupt. Sie gehören zu den typischen Krankheiten, die meist im Kindesalter durchgemacht werden, aber auch Jugendliche und Erwachsene können betroffen sein. Masern verlaufen nicht immer harmlos. In den westlichen Industrieländern führen Masern bei 10 bis 20% der Erkrankten zu Komplikationen. Die häufigsten Komplikationen sind Mittelohr- und Lungenentzündungen, im schlimmsten Fall kommt es zu einer lebensgefährlichen Gehirnentzündung (Enzephalitis). Eine durchgemachte Masernerkrankung hinterlässt eine lebenslange Immunität.

Eine Masern-Erkrankung in der Schwangerschaft zieht zwar keine so schwerwiegenden Folgen, wie eine Rötelninfektion nach sich, doch die Rate an Fehl- und Totgeburten und die Sterblichkeit im Säuglingsalter ist erhöht.

Frauen, die keine Masern hatten und weniger als zwei Masernimpfungen erhalten haben, sollten deswegen vor einer Schwangerschaft den Immunstatus überprüfen lassen und eventuell eine Impfung vornehmen lassen. Die Impfung mit dem Lebendimpfstoff gegen Masern wird in der Regel in Kombination mit Impfungen gegen Mumps und Röteln (MMR-Impfstoff), neuerdings auch gegen Windpocken, durchgeführt (MMRV-Impfstoff).

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