Bezeichnet die Lage des Kindes im Mutterleib, wenn das Kind mit seinem Beckenende nach unten (Richtung Geburtsausgang) zeigt. Eine Beckenendlage tritt bei ca. 3% aller Geburten auf und bedarf künstlicher Hilfe bei der Geburt. Ursachen können sein: Ausbleiben der normalerweise stattfindenden kindlichen Drehung im letzten Drittel der Schwangerschaft (z. B. häufig bei Zwillingen), Frühgeburt, Anomalien bei der Mutter (Becken, Weichteile) oder tiefsitzende Plazenta. Mit einer Erfolgsquote von 60% kann durch einen Geburtshelfer die so genannte äußere Wendung in der 37. bis 38. SSW versucht werden.