Urvertrauen

Wird der Säugling von seiner/seinen Bezugspersonen „gehört" und „gehalten", also seine Bedürfnisse unmittelbar befriedigt, fühlt er sich geborgen. Auf Grund der guten Erfahrung mit seiner Umwelt kann das Neugeborene ein soziales Grundvertrauen entwickeln, welches nach heutigen Erkenntnissen für die weitere seelisch-geistige Entwicklung des Kindes extrem wichtig ist. Im Gegensatz dazu wurde in früheren Jahrzehnten oftmals die Empfehlung gegeben, bereits Säuglinge ungehört schreien zu lassen („kräftigt die Lungen"), und sie „nicht zu sehr zu verwöhnen".