Geburtsvorbereitung
Fast jede Schwangere nimmt heute (mit oder ohne Partner) an einem Geburtvorbereitungskurs teil. Diese Kurse werden von Krankenhäusern mit Geburtsstation, Hebammen oder Geburtshäusern angeboten. Fragen Sie ihren Frauenarzt nach den Erfahrungen anderer Frauen mit Einrichtungen in Ihrer Nähe.
In Geburtsvorbereitungskursen wird vor allem Wissen über die physischen und psychischen Abläufe während der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett vermittelt. Ebenso sind mögliche Komplikationen der Geburt und deren Behandlung ein Thema. Zur Veranschaulichung stehen heute verschiedenen Medien zur Verfügung, z. B. eine große Bandbreite an Filmen, Broschüren, Büchern und Anschauungspuppen. Auch der Ablauf des so genannten Wochenbettes wird erklärt. Um die Angst vor der Geburt zu nehmen, werden Kreißsaal und Geräte dargestellt, eventuell auch besichtigt. Es werden verschiedene Gebärpositionen mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt.
Das hauptsächliche Ziel der Geburtsvorbereitung ist es, die Furcht vor der Geburt zu reduzieren. Damit will man der Anspannung entgegen wirken, die aus Angst vor Schmerz und dem Ungewissen entstehen kann. Man weiß heute, dass Verkrampfung und das ängstliche Hineinhorchen zu einer verstärkten Schmerzwahrnehmung führen können. Natürlich ist eine Geburt kein Spaziergang und immer mit Schmerzen verbunden. Ist die Frau jedoch mental und auch durch das Erlernen von Entspannungs- und Atemtechniken darauf vorbereitet, lassen sich diese in den meisten Fällen besser ertragen.
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