Frauenärzte im Netz

Gebärmutterkörperkrebs

Vorsorge


Ein regelmäßiger Frauenarztbesuch ist ratsam, da so Krankheiten wie Gebärmutterkörperkrebs frühzeitig erkannt werden können. Je früher die Krankheit erkannt wird, umso besser sind der Verlauf und die Prognose.

Untersuchungen haben ergeben, dass die Einnahme oraler Kontrazeptiva („Pille") das Risiko für ein Auftreten von Gebärmutterkörperkrebs etwas verringert.

Wird nach den Wechseljahren eine Hormonersatztherapie durchgeführt, muss zusätzlich zu dem Hormon Östrogen das Hormon Gestagen verabreicht werden, um ein Überwiegen von Östrogen zu verhindern (Ursachen).

Nach einer behandelten Gebärmutterkörperkrebs-Erkrankung ist vor allem Nachsorge sehr wichtig, um ein mögliches Wiederauftreten des Krebses rechtzeitig zu erkennen.

Eine erste Nachkontrolle wird vier bis sechs Wochen nach der Therapie empfohlen. Je nachdem, wie umfassend die Therapie war und wie wahrscheinlich der Frauenarzt das erneute Auftreten des Krebses einschätzt, sollten viertel- bis halbjährliche Kontrollen in den ersten drei Jahren nach der Erkrankung durchgeführt werden. Danach kann die Häufigkeit der Kontrollen reduziert werden auf eine jährliche Untersuchung. Zusätzlich empfiehlt sich eine regelmäßige Mammografie-Untersuchung (Röntgenuntersuchung der Brust), da Brustkrebs häufig etwa gleichzeitig mit Gebärmutterkörperkrebs auftritt.

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