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Gebärmutterhalskrebs

Was ist Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)?


Gebärmutterhals mit AusschnittsvergrößerungDer Gebärmutterhals ist die Verbindung zwischen dem unteren Teil der Gebärmutter und der Scheide. Dort kann eine Krebserkrankung, das so genannte Zervixkarzinom, auftreten. Voraussetzung für die Entstehung eines Zervixkarzinoms ist eine Ansteckung und langjährige Infektion mit bestimmten krebsauslösenden Humanen Papillomviren (HPV). Inzwischen kann man sich gegen zwei gefährliche Typen der HP-Viren impfen lassen, und dadurch das Risiko für Gebärmutterhalskrebs deutlich reduzieren.

Jährlich erkranken weltweit etwa 500.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Rund 350.000 sterben daran - vor allem in den Entwicklungsländern. Der Grund dafür ist, dass in armen Ländern die effektive Früherkennungsuntersuchung, der so genannte Pap-Abstrich, zu selten oder gar nicht durchgeführt wird.

PAP-Abstrich: Bestandteil der jährlichen Krebsfrüherkennung 
 PAP-Abstrich: Bestandteil der
 jährlichen Krebsfrüherkennung
In Deutschland gibt es ein Früherkennungsprogramm doch nur etwa jede zweite Frau nimmt regelmäßig daran teil. Jährlich erkranken hier ca. 6000 Frauen neu an Gebärmutterhalskrebs - etwa 2000 sterben pro Jahr an seinen Folgen. 80% der Krebserkrankungen des Gebärmutterhalses treten bei Frauen auf, die in den letzten Jahren die Früherkennungs-Untersuchung nicht wahrgenommen haben.

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