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Gebärmutterhalskrebs

Krankheitsbild


Einteilung der Zellveränderungen

Die Zellen des Gebärmutterhalses können sich verändern. Gründe dafür sind vor allem eine Infektion mit Humanen Papillomviren. Aber auch andere Krankheitserreger können für Zellveränderungen an der Zervix verantwortlich sein. Man nennt diese Gewebeveränderungen zervikale intraepitheliale Neoplasien, abgekürzt CIN und unterteilt sie in leichte Dysplasien (Zellveränderungen) (CIN I), mittelschwere Veränderungen (CIN II) und schwere Dysplasien und Carcinoma in situ (CIN III). Eine andere Mögliche Einteilung ist die Pap-Klassifikation. Es gibt fünf Pap-Stadien, die - wie auch die CIN-Einteilung - nach bestimmten Merkmalen der Zellen aus einem Abstrich vom Gebärmutterhals bestimmt werden.

Zellveränderungen und Krebsvorstufen

Zervikale intraepitheliale Neoplasien und Krebsvorstufen, wie ein Carcinoma in situ, bereiten einer Frau keinerlei Beschwerden. Sie werden bei der Krebsfrüherkennungs-Untersuchung beim Frauenarzt entdeckt.

Informationen zum Verlauf und der Prognose von zervikalen intraepithelialen Neoplasien finden Sie hier.

Gebärmutterhalskrebs

Wurden die Krebsvorstufen nicht rechtzeitig erkannt, kann sich ein invasives Karzinom entwickeln. Man spricht davon, wenn sich die Zellveränderungen nicht mehr auf die oberen Zellschichten begrenzen, sondern in tiefer liegendes und umliegendes Gewebe (z. B. den Gebärmutterkörper und die Scheide) vordringen.

Erst wenn der Tumor eine gewisse Größe erreicht hat, kann er sich durch Blutungen, Schmerzen oder gelblich-bräunlichen Ausfluss bemerkbar machen. Ein weiteres Krankheitszeichen ist unerklärliche Gewichtsabnahme.

Bereits bei relativ kleiner Größe des Karzinoms können sich Metastasen in den nahe gelegenen Lymphknoten bilden. Eine weitere Ausbreitung erfolgt dann über die Lymphknoten im Bauchraum. Metastasenbildung über den Blutweg ist beim Gebärmutterhalskrebs eher selten. Kommt sie aber vor, bilden sich vor allem Tumore in der Lunge oder in den Knochen.

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