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Gebärmutterentzündung

Krankheitsbild


Das Krankheitsbild einer Gebärmutterentzündung ist von Fall zu Fall verschieden. Je nach Ausbreitung und Art der Erreger herrschen unterschiedliche Symptome vor. Bei jeder Form der Gebärmutterentzündung kann es zu Beschwerden beim Wasserlassen kommen. Das bedeutet, die Frauen klagen über Brennen und Schmerzen und häufigen Harndrang.

Entzündung des Gebärmutterhalses (Zervizitis):
Ein wichtiger Hinweis auf eine Gebärmutterhalsentzündung ist eitriger Ausfluss (Fluor genitalis). Der Ausfluss ist häufig vermehrt, gelblich-weiß und übelriechend. Da der Zervizitis meist eine Infektion der Scheide vorausgeht, bestehen oft zusätzlich Juckreiz und Brennen der Scheide.

Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (Endometritis) und der Gebärmuttermuskelschicht (Endomyometritis):
Steigt eine Entzündung des Gebärmutterhalses (Zervizitis) weiter auf und greift auf die Gebärmutterschleimhaut und/oder die Gebärmuttermuskelschicht über, kommen weitere Beschwerden hinzu. Die Entzündung der Schleimhaut führt zu Blutungsstörungen wie beispielsweise zu einer verlängerten Monatsblutung (Menorrhagie), Zwischenblutungen, Schmierblutungen oder zu Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr. Bei der Entzündung der Gebärmuttermuskelschicht treten Unterbauchschmerzen auf, in einigen Fällen besteht zusätzlich Fieber.

Im Wochenbett macht sich eine Gebärmutterentzündung durch übelriechenden Wochenfluss (Lochien), Blutungen aus der Gebärmutter und Schmerzen bei Druck auf die Gebärmutter bemerkbar.

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