Frauenärzte im Netz


Ernährung

Ins richtige Fettnäpfchen treten


Fett ist nicht per se schädlich. Und macht auch nicht zwangsläufig dick. Dickwerden hängt nicht nur vom Fett ab. Dies zeigt sich an den USA, dem Eldorado der Low-Fat-Produkte. Wie wenig gewinnbringend diese sind, belegt die stete Zunahme an Übergewichtigen und Diabetikern. „Fettarm" allein kann es also nicht sein. Wir brauchen Fett. Das komplexe Räderwerk unseres Körpers muss ständig geölt werden - allerdings richtig.

Wer in das richtige Fettnäpfchen tritt, kann sich gezielt vor Krankheiten schützen. Denn die Fettmenge ist weniger entscheidend für die Gesundheit, als bislang vermutet. Worauf es vielmehr ankommt, ist die Fettart. Dafür spricht - nur eines von vielen Beispielen - dass gerade in den mediterranen Ländern, in denen traditionell fettreich gegessen wird, die Zahl der Herz-Kreislauf-Kranken gering ist.

Im Spiel um die Gesundheit gilt es besonders bei den Fetten sehr genau zu unterscheiden: Abhängig davon, ob sie gesättigte, einfach ungesättigte oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren liefern, haben Fette erheblich unterschiedliche Wirkungen. So erhöhen gesättigte Fettsäuren, überwiegend aus tierischen Fetten, das Gefäß schädigende LDL im Blut. Ungesättigte Fettsäuren bewirken das genaue Gegenteil. Besonders die mehrfach ungesättigten haben sich als Joker erwiesen. Die besten Karten haben sie mit den Omega-3-Fettsäuren in der Hand, wenn Sie Ihre Gesundheit schützen und fit bleiben möchten.

Artikel drucken   Artikel empfehlen

Zum Thema