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Eisenmangel

Vorsorge


Der wichtigste Hinweis vorweg: eine ausgewogene Ernährung deckt den täglichen Eisenbedarf normalerweise hinreichend. Da der Körper nur 10% des zugeführten Eisens aufnehmen kann, sollte die Nahrung also die 10fache Menge des täglichen Bedarfs enthalten. Unser Körper kann aus tierischer Nahrung (Fleisch und Fisch) Eisen weitaus besser aufnehmen, als aus pflanzlicher, weil in tierischen Erzeugnissen Eisen in gebundener Form (Häm-Eisen, Myoglobin) vorliegt.

Die wichtigsten Eisenquellen unserer Nahrung sind Fleisch, insbesondere rotes Muskelfleisch, Wurst und Innereien. Allerdings enthalten auch eine Vielzahl pflanzlicher Nahrungsmittel sehr viel Eisen. Beispielsweise grüne Gemüsesorten, weiße Bohnen und Sojabohnen, Vollkorn- und Milchprodukte und Nüsse enthalten einen hohen Anteil an Eisen. Auch viele Gewürze, wie Zimt, Petersilie, schwarzer Pfeffer, Sesam und Mohn sind reich an Eisen. Der so oft strapazierte Spinat ist leider doch nicht so eisenhaltig, wie früher angenommen wurde.

Bedenken Sie auch, dass Tee und Kaffee, Magnesium sowie Kalzium, das in hohen Anteil in Milch enthalten ist, die Eisenresorption behindern. Deshalb sollten Sie ihr Eisenpräparat mindestens 2 Stunden zeitlich versetzt von diesen Genussmitteln oder Medikamenten einnehmen. Vitamin C hingegen verbessert die Eisenaufnahme erheblich. Die gleichzeitige Anwesenheit von Häm-Eisen (Fleisch, Fisch) steigert die Aufnahme ebenfalls.

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