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Der Mutterpass

Seite 2: Blutgruppe, Rhesusfaktor, Rötelntiter


Auf dieser Seite finden sich Daten zur Untersuchung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors zwecks Bestimmung einer möglichen Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Mutter und Embryo.

Blutgruppenzugehörigkeit

In diesem Abschnitt werden die Blutgruppe der Mutter und ihr Rhesusfaktor eingetragen. Dies dient einerseits im Notfall (Operation, Bluttransfusion) der schnellen Auskunft des Arztes. Zum anderen gibt der Rhesusfaktor in Kombination mit dem Rhesusfaktor des Vaters Auskunft darüber, ob eine Unverträglichkeit zwischen Mutter und Kind vorliegen könnte, die potentiell den Embryo gefährdet.

Antikörper-Suchtest

So besteht bei einem positiven Rhesusfaktor eines der Elternteile die Möglichkeit, dass das Kind ebenfalls rhesus-positiv (Rh+) ist, diese Eigenschaft also geerbt hat. Ist nun die Mutter rhesus-negativ, könnte sie gegen das rhesus-positive Blut des Kindes Antikörper entwickeln, die das Ungeborene angreifen würden. Liegt eine solche Konstellation vor, verabreicht man der Mutter prophylaktisch Anti-D-Globuline, welche die Bildung von Antikörpern verhindern. Gefährdet wäre das Kind insbesondere während der Geburt, da dann das Blut von Mutter und Kind direkt miteinander in Kontakt treten kann.

Röteln-HAH-Test 

Das Blut der Mutter wird auf Antikörper gegen Rötelnviren untersucht, um festzustellen, ob die Schwangere durch eine Impfung oder durch die Erkrankung einen ausreichenden Immunschutz aufgebaut hat. Ist dies der Fall, braucht man sich keine Gedanken mehr darüber zu machen. Es kann keine erneute Infektion auftreten.

Erkrankt eine werdende Mutter, führt das zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Missbildungen beim Ungeborenen.

Für eine Immunität gilt eine Menge von Antikörpern im Blut von 1:32 oder mehr (so genannter Titerwert) als ausreichend.

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