Chlamydien-Infektionen
Prognose & Verlauf
Akute urogenitale Infektionen mit Chlamydia trachomatis lassen sich gut mit Antibiotika therapieren. Auch eine Schwimmbad-Konjunktivitis heilt mit Antibiotika-Behandlung meist ohne Komplikationen. Narbenbildung und Eintrübung der Hornhaut sind selten.
Das Hauptproblem bei einer Chlamydien-Infektion ist, dass sie - vor allem bei Frauen - nicht bemerkt wird, weil keine oder nur minimale unspezifische Symptome auftreten. Eine Therapie im akuten, gut zu therapierenden Stadium unterbleibt in diesen Fällen. Die Krankheit wird chronisch und führt zu komplexeren Erkrankungen wie die Pelvic Inflammatory Disease oder das mit einer Gelenksentzündung einhergehende Reiter-Syndrom, die nur schwer in den Griff zu bekommen sind.
Als Langzeitfolgen einer chronischen Chlamydieninfektion können außerdem Unfruchtbarkeit, Eileiter- und Bauchhöhlenschwangerschaften auftreten. Auch bei Männern besteht die Gefahr der Sterilität.




