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Vorsorge


Da das körpereigene Immunsystem und eine intakte Scheidenflora für das Infektionsrisiko eine entscheidende Rolle spielt, sind Störungen der Körperabwehr und der Vaginalflora zu verhindern. Dazu gehört es, keine Scheidenspülungen oder sonstigen Manipulationen der Vagina vorzunehmen und Seifen, Badeschaum oder Intimpflegeprodukte zu vermeiden. Die Pflege des äußeren Intimbereichs außerhalb der kleinen Schamlippen mit einem neutralen Hautfett kann die empfindliche Haut geschmeidig halten und dadurch kleinste Verletzungen und Entzündungen verringern. Eng anliegende Synthetikkleidung oder luftdichte Slipeinlagen können zu einer schlechten Belüftung und Durchblutung des Intimbereichs führen - daher ist luftdurchlässige Baumwollunterwäsche zu bevorzugen.

Vorbeugende Maßnahmen bestehen zudem in einer Reduktion des Ansteckungsrisikos beim Geschlechtsverkehr. Der beste Schutz stellt hierbei die Verwendung von Kondomen dar. Daneben sollten auf öffentlichen Toiletten, in Schwimmbädern und Saunen die üblichen Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Nach dem Toilettengang ist darauf zu achten, die Säuberung des Analbereichs nicht zur Vagina hin vorzunehmen. Durch die Nähe der Vagina zum Analbereich können Keime leicht übertragen werden.

Im Allgemeinen können ein ungesunder Lebensstil, auch Rauchen, und besondere Belastungen wie Stress oder Krankheit das Immunsystem schwächen. In einigen Fällen ist ein schwaches Immunsystem auch erblich bedingt. Die körpereigene Abwehr kann durch eine bewusste Ernährung, ausreichende Bewegung und Entspannung gezielt gestärkt werden und somit Infektionen aller Art vorbeugen.

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