Frauenärzte im Netz


Abstrich-Untersuchungen

Was kann mit Abstrichen diagnostiziert werden?


Abstrich vom Muttermund Als Teil des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms nimmt der Frauenarzt bei Frauen ab dem 20. Geburtstag einmal im Jahr eine Abstrich-Untersuchung (Pap-Abstrich) vor.

Hierzu entfaltet er die Scheide mit einem eingeführten Spekulum, um einen freien Blick auf den Muttermund zu erhalten. MIt Hilfe eines Spatels wird oberflächliches Zellmaterial vom Muttermund (rechte Abbildung anklicken) und mittels einer kleinen Bürste aus dem Gebärmutterhalskanal entnommen.

Unter dem Mikroskop kann der Arzt teilweise bereits in der Praxis krankhaft veränderte Zellen oder Krankheitserreger (z.B. Gardnerella vaginalis, Gonokokken) erkennen. Auf jeden Fall wird die Gewebeprobe in einem speziellen Labor dem so genannten Pap-Test unterzogen, um Zellveränderungen oder Krebsvorstufen und Krebserkrankungen am Gebärmutterhals frühzeitig zu erkennen.

Liegt eine Infektion der Scheide vor, kann der Arzt auch einen Abstrich aus der Scheide nehmen (untere Abbildung anklicken).

Abstrich aus der Scheide

 

 

 

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