Dr. Uta Bierkämper & Frauke Heyder, Frauenärztinnen Torgau

Dr. Uta Bierkämper

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Frauke Heyder (angestellte Fachärztin)

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Bahnhofstr. 8
04860 Torgau

Tel.: 03421/713700

E-Mail: uta.bierkaemper@t-online.de
Homepage: www.bierkaemper-torgau.de

Vorsorge PLUS

Erweiterte Krebsvorsorge - Früherkennung ermöglicht Heilung
Durch die gesamte erweiterte Krebsvorsorge können wir mehr als 50% aller Krebsleiden bei Frauen frühzeitig erkennen und deren Heilungschancen wesentlich verbessern.
Wir bieten Ihnen folgende sinnvolle moderne Früherkennungsuntersuchungen als Selbstzahlerleistungen an:

 

Sono-Check: Brust und kleines Becken

Sono-Check: Brust und kleines Becken

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist mit etwa 45.000 Neuerkrankungen und 19.000 tödlichen Krankheitsverläufen pro Jahr in Deutschland die häufigste Krebserkrankung der Frau. Hier kommt es darauf an, diese Erkrankung frühzeitig zu erkennen, um den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen zu können. Die Selbstuntersuchung der Frau spielt dabei eine besondere Rolle; 80% aller Knoten in der Brust werden von der Frau selbst entdeckt. Aber eine Früherkennung ist durch die Tastuntersuchung nur in 60% der Fälle möglich.

Zur erweiterten Brustkrebsvorsorge (IGel) eignen sich Mammographie und Ultraschall. Besonders bei hohem Anteil an Drüsengewebe bieten wir Ihnen die Mammasonographie an. Zusammen werden 90% aller Tumore frühzeitig erkannt. Die Krankenkasse übernimmt z. Z. bei der jährlichen Vorsorge ab 30. Lebensjahr nur die Tastuntersuchung für Brust und Achselhöhle.

Der Ultraschall des kleinen Beckens
Die gynäkologische vaginale Sonographie dient der Krebsfrüherkennung im Bereich der Gebärmutterhöhle und der Eierstöcke. In beiden Geweben kann sich ein Krebsgeschwür entwickeln. Diese Krebsarten sind zwar seltener als Brustkrebs, spät erkannt aber auch lebensbedrohlich. Diese Vorsorge wird mindestens im jährlichen Abstand empfohlen.

Der Ultraschall des kleinen Beckens

Der Ultraschall des kleinen Beckens

Die gynäkologische vaginale Sonographie dient der Krebsfrüherkennung im Bereich der Gebärmutterhöhle und der Eierstöcke. In beiden Geweben kann sich ein Krebsgeschwür entwickeln. Diese Krebsarten sind zwar seltener als Brustkrebs, spät erkannt aber auch lebensbedrohlich. Diese Vorsorge wird mindestens im jährlichen Abstand empfohlen.

Test auf humanes Papillomavirus (HPV)

Test auf humanes Papillomavirus (HPV)

Der Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) fordert in Deutschland jährlich 2.600 Tote; 7.000 Neuerkrankungen. Davon sind 50% der neuerkrankten Frauen regelmäßig zur Vorsorge gegangen. Die Früherkennungsrate kann aber nur gemeinsam mit dem HPV-Test auf fast 100 Prozent erhöht werden. Warum? Nahezu alle Frauen, die am Zervixkarzinom erkrankt sind, haben auch eine Infektion mit HPV. Bestimmte Typen dieser Viren, sogenannte Hochrisiko-HPViren (u. a. HPV 16 und 18), gelten heute, wenn sie nicht abheilen, als Hauptursache für die Bildung eines Zervixkarzinoms. Sie können mittels biochemischer Methoden im Labor eindeutig nachgewiesen werden. Bei fehlenden Viren ist Ihre Sicherheit höher, in den nächsten Jahren nicht daran zu erkranken.
Ein einmaliges positives Testergebnis ist unproblematisch, da unser Immunsystem die Viren erfolgreich bekämpfen kann. Außerdem zählt eine solche Infektion zu den sexuell übertragbaren Krankheiten und schätzungsweise 80-90% aller sexuell aktiven Frauen werden damit konfrontiert, ohne es zu merken. Ist es jedoch eine Dauerinfektion, besteht erhöhte Krebsgefahr. Aber die Heilungschancen im Frühstadium des Zervixkarzinoms liegen bei fast 100 Prozent.

Erste Impfung gegen Krebs

Erste Impfung gegen Krebs

Seit kurzem stehen nun 2 Impfstoffe gegen HPV 16 und 18 zur Verfügung (12 .bis 18. Geburtstag Kassenleistung). Die 3malige Grundimmunisierung lohnt sich bis zum 56. Lebensjahr. Dieser beachtliche medizinische Fortschritt darf aber keineswegs zur Vernachlässigung der Vorsorge führen, werden doch nur 50-75% der Zellveränderungen durch diese beiden HPV-Typen hervorgerufen. Des weiteren hat eine Impfung nur vorbeugenden Charakter, aber keine heilende Wirkung.

Dünnschichtzytologie - ThinPrep

Dünnschichtzytologie - ThinPrep

Der Abstrich vom Gebärmutterhals der Frau wurde bisher mit dem sogenannten PAP-Test vorgenommen, der 1943 von dem griechischen Arzt Papanicolaou entwickelt worden war. Hierbei werden Schleim und Zellen direkt auf dem Objektträger ausgestrichen und im Labor unter dem Mikroskop ausgewertet. Diese ab 20 im jährlichen Abstand empfohlene Untersuchung ist eine Kassenleistung.

In unserer Praxis können wir Ihnen eine neuartige Aufbereitungstechnik des Abstriches anbieten, das sogenannte Dünnschicht: ThinPrep® Verfahren Es erlaubt eine sauberere Beurteilung des Abstriches. Das entnommene Material wird sofort in eine Flüssigkeit gegeben. Im Zytolabor werden Verunreinigungen (Blut, Schleim etc.) entfernt und die sauberen Zellen ausgewertet. Abnorme Zellen erkennt man so wesentlich besser und die Anzahl zweifelhafter Befunde sinkt.

Darmkrebs-Früherkennung

Darmkrebs-Früherkennung - nimmt der Krankheit ihren Schrecken

Darmkrebs ist heute in Deutschland mit 30.000 Todesfällen pro Jahr die zweithäufigste Todesursache bei Tumorerkrankungen mit jährlich noch 57.000 Neuerkrankungen. Wird Darmkrebs aber in einem frühen Stadium erkannt, ist er zu fast 100% heilbar. Ab 55 Jahre nimmt die Darmkrebs-Häufigkeit deutlich zu. Die Krankenkasse übernimmt zwischen 50-55 Jahre den jährlichen Okkultblut-Test und ab dem 56. Jahr im Abstand von 10 Jahren zwei Darmspiegelungen. Zeitigere Untersuchungen sind für Personen mit familiärem Darmkrebsrisiko wichtig (IGel).

Bei der Früherkennung sind traditionell zwei Methoden in der Anwendung: Beim Papierstreifentest (Okkultblut-Test) wird der Stuhl auf Blutspuren an hand von Eisen untersucht. Da dies auch aus der Nahrung stammen kann, ist eine eisenarme Diät erforderlich. Ein negatives Ergebnis ist aber keine ausreichende Beruhigung, da ein Dickdarmkrebs zunächst nicht blutet.
Nun steht Ihnen in unserer Praxis eine völlig neuartige und zuverlässige Methode zum spezifischen Nachweis von Krebszellen im Darm zur Verfügung. Dabei wird ein Schlüsselenzym des Tumorzellstoffwechsels erfasst, das Tumor M2-Pk genannt wird. Es ist ein nur von schnellwachsenden Darmzellen verstärkt gebildetes Isoenzym der Pyruvatkinase (wichtig für Zuckerabbau). Für den Nachweis von Tumor M2-Pk genügt eine erbsengroße Stuhlprobe. Sollte dieser Test ein positives Ergebnis aufweisen, wird eine Kassenüberweisung zur Koloskopie ausgestellt.

Osteoporose-Vorsorge

Osteoporose-Vorsorge - fit bis ins Alter

Osteoporose (Knochenschwund) ist die häufigste Knochenerkrankung und insbesondere Frauen sind davon betroffen. Die dabei auftretende Verminderung der Knochenmasse verläuft anfänglich völlig unbemerkt, kann aber plötzlich zu Knochenbrüchen an dafür typischen Stellen wie Wirbelkörper, Oberschenkelhals oder Unterarm führen. Durch ihren Hormonstatus verfügen Frauen im Reproduktionsalter über einen guten Knochenschutz, der jedoch mit Einsetzen der Wechseljahre drastisch reduziert wird. In den ersten 3 - 5Jahren nach Beginn dieser hormonellen Umstellung kann mehr als 1/6 ihrer Knochenmasse verloren gehen. Die Folgen sind Knochen- und Haltungsschäden, Muskelverspannungen, Nervenreizungen und letztendlich Rücken- und Gliederschmerzen parallel zur Knochenbruchgefahr. Etwa 20% der Frauen über 50 Jahre leiden an Osteoporose.

Wir bieten Ihnen eine Ultraschall-Suchmethode am Fersenbein an, die von der amerikanischen Osteoporosegesellschaft ab dem 45. Lebensjahr empfohlen wird. Zur Vermeidung von Messfehlern dürfen die Fersen 3 Tage vorher nicht eingecremt
werden. Die Untersuchung dauert ca. 10 Minuten, erfolgt im Sitzen und die Werte werden elektronisch erfasst. Spätere Kontrollmessungen (alle 2-3 Jahre)sind mit den vorangegangenen Werten vergleichbar, so dass Umfang und Fortschreiten des Knochen-Schwundes objektiv beurteilt werden können. In Abhängigkeit von den Messwerten erhalten Sie eine Beratung zur Ernährung, Sport, medikamentösen Therapien und weiteren Diagnostik.

Herausgeber:

In Zusammenarbeit mit:


Weitere Gesundheitsthemen

HNO-Heilkunde   www.hno-aerzte-im-netz.de

Allgemeine & Innere Medizin    www.internisten-im-netz.de

Kindergesundheit    www.kinderaerzte-im-netz.de

Kinderrehabilitation www.kinder-und-jugendreha-im-netz.de

Lungenheilkunde   www.lungenaerzte-im-netz.de

Neurologie & Psychiatrie   www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org

Anästhesiologie www.anaesthesisten-im-netz.de