Dr. Uta Bierkämper & Frauke Heyder, Frauenärztinnen Torgau

Dr. Uta Bierkämper

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Frauke Heyder (angestellte Fachärztin)

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Bahnhofstr. 8
04860 Torgau

Tel.: 03421/713700

E-Mail: uta.bierkaemper@t-online.de
Homepage: www.bierkaemper-torgau.de

Schwangerschaftsvorsorge PLUS

Während der Schwangerschaft gibt es inzwischen neue und zusätzlich zu den Kassenleistungen sinnvolle Untersuchungen, die mögliche Risikofaktoren für Ihr Baby ausschließen können.

Erst-Trimester-Screening

Erst-Trimester-Screening - ausführlicher Zusatzultraschall (11.-13. SSW) und Blutanalyse

Bei dieser zusätzlichen Ultraschalluntersuchung, die nicht zu den im Mutterpass aufgeführten Routineuntersuchungen gehört, sehen wir (Ihr Partner ist herzlich eingeladen) die Entwicklung des Embryo am Ende des 1. Schwangerschaftsdrittels. Faszinierend. was alles schon entwickelt ist und wie sich der Fetus schon bewegt! Während dieser Untersuchung wird die Nackentransparenz (NT - Wasseransammlung unter der Nackenhaut des Feten) gemessen. Bei erhöhten Werten kann eine mögliche genetische Veränderung durch Untersuchung des Fruchtwassers und ein kindlicher Herzfehler durch einen weiteren Ultraschall erkannt bzw. ausgeschlossen werden. So können wir entsprechend vorausplanen.

Um eine derart feine Messung (NT nur wenige mm) sachgerecht gewährleisten zu können, absolvierte Frau Dr. Bierkämper Ausbildung und Prüfung bei der deutschen und englischen Federation of fetal Medicine. Diese Qualifikation muss jährlich erneut zertifiziert werden.
Bei der Analyse des mütterlichen Blutes wird das schwangerschaftsassoziierte Protein PAPP-A - bestimmt, das bei Trisomie 21 bis zur 14. SSW deutlich langsamer als bei normalem Chromosomensatz ansteigt. Zusätzlich wird humanes Choriongonadolropin -Beta-HCG - bestimmt. das im Mutterkuchen gebildet wird und bei Trisomie 21 wesentlich höhere Werte erreicht,
Unter Zuhilfenahme dieser Laborparameter, der NT, der SSW und dem Alter der Mutter wird das individuelle Risiko einer Trisomie 13, 18 und 21 schon im ersten Drittel der Schwangerschaft bestimmt. Nur bei wenigen Schwangeren liegt es über dem Grenzwert von 1:370; dann sind o. g. Zusatzuntersuchungen erforderlich.
Dieses Erst-Trimester-Screenigng kann zu einem späteren Zeitpunkt durch keine gleichwertige Untersuchung ersetzt werden. Sie erhalten bis zu 90%er Sicherheit, dass keine Trisomie 21 (Down-Syndrom) vorliegt.

  

Perfusionsmessung

Perfusionsmessung - Früherkennung und Therapie von Wachstumsrückstand und Schwangerschafts-Bluthochdruck

Im Fall einer schwangerschaftsbedingten Erkrankung ist die Durchblutungsmessung der Gebärmutter und des Feten eine Kassenleistung, die einer besonderen Zertifizierung bedarf.
Auf Wunsch kann eine solche Durchblutungsmessung bei jeder gesunden Schwangeren durchgeführt werden, um eine solche Situation voraussehen und frühzeitig behandeln zu können, noch bevor eine Entwicklungsstörung festgestellt wurde. Messung in der 18.-24. SSW.

Zusatzultraschall

Zusatzultraschall mit 3D-4D­Ultraschalltechnik: Faszination und leistungsstarke Diagnostik

Mit modernen Ultraschallgeräten ist es heute möglich, das sich entwickelnde Kind durch das Fruchtwasser zu betrachten. Hier erlaubt die 3D-Sonografie die räumliche Abbildung des Feten und bei der 4D-Technik ist sogar die Bewegung des Kindes in nahezu Echtzeit darstellbar. Das wird deshalb möglich, weil extrem schnelle Rechner bis zu 25 Bilder pro Sekunde verarbeiten können und deshalb bewegte Bilder entstehen. Es handelt sich hier nicht um echte Fotos, sondern um Computerbilder. Nicht nur, dass bereits im Mutterleib Fehlbildungen oder Risiken erfasst werden können, evtl. ist eine Behandlung (z. B. bei Lippen­Kiefer-Gaumenspalte) langfristig in einem Zentrum planbar. Dadurch ist die 3D-4D-UItraschall-Untersuchung wesentlich mehr als nur "Baby-Fernsehen".

Diese Leistung, die wegen ihrer sehr kostenintensiven Geräte keineswegs zum Standard einer Frauenarztpraxis gehört, können Sie in unserer Praxis erhalten. Auf
vorher ausdrücklichen Wunsch brennen wir Ihnen als Zusatzleistung (nach Feierabend) bei jedem Kassen-Ultraschall oder zusätzlichen Babyfernsehen
die 3D/4D-Bildsequenzen auf eine CD (-R) oder DVD von Sony (+R), damit Sie die die faszinierenden Bilder von Entwicklung und Wachstum Ihres Kindes verfolgen können und für immer konserviert haben.

 

Toxoplasmose und Zytomegalie

Toxoplasmose und Zytomegalie - Infektionsgefahr für Ihr Kind

Eine Gefahr für das sich entwickelnde Baby ist eine Erstinfektion mit dem Einzeller Toxoplasma gondii, der über die Nahrung aufgenommen wird, deshalb kein rohes Fleisch wie Hackepeter essen, Obst und Gemüse gut abwaschen, Katzenklo mit Handschuhen leeren... Die Erreger können über Plazenta und Nabelschnur in den kindlichen Organismus gelangen und dort gravierende Schäden auslösen. Jährlich werden etwa 2.000 Kinder geboren, die durch solch eine Toxoplasmose an geistiger Behinderung und gestörtem Sehvermögen leiden. Beim Erwachsenen verläuft eine Toxoplasma-Infektion meist symptomlos. Der Erreger wird vom Immunsystem erkannt und es werden Antikörper für den Langzeitschutz (Immunglobulin G, IgG) gebildet.


Beim Toxoplasmose-Test wird zu Beginn der Schwangerschaft IgG bestimmt. Sind nur diese Antikörper vorhanden, existiert ein Schutz für Mutter und Kind. Treten auch so genannte Früh-Antikörper (lgM) auf, die auf eine Neuinfektion mit diesem Einzeller hindeuten, bedarf es einer Therapie. Sind keinerlei Antikörper gegen diese Infektion nachweisbar, ist eine wiederholte Bestimmung im 2. und 3. Trimester erforderlich. Ähnlich verhält es sich mit Zytomegalie, eine durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragbare Viruserkrankung. Bei etwa 10% der in der Schwangerschaft infizierten Feten (0,5­2% der Neugeborenen) können sich nach Jahren Schwerhörigkeit, Sprachstörungen und Hirnschäden mit geistiger Retardierung herausbilden. Auch hier besteht obengenannte Möglichkeit, um eine gefährliche Erstinfektion in der Schwangerschaft zu erkennen.

Beta-Streptokokken- Test

Beta-Streptokokken- Test

Beta-Streptokokken sind eine häufige Ursache für eine schwere Infektion des Neugeborenen. Bereits nach der Geburt können erste Symptome einer solchen Infektion auftreten, die sich in Form einer Sepsis (Blutvergiftung), Pneumonie (Lungenentzündung) oder Meningitis (Hirnhautentzündung) äußern. Der Verlauf ist häufig sehr dramatisch; bei Überwindung der Infektion können neurologische Langzeitschäden auftreten.
Zur Beherrschung dieses Risikos empfehlen wir ab der 35. SSW den Beta-Streptokokken-Test. Ist er positiv, wird durch entsprechende Maßnahmen eine Infektion unter der Geburt vermieden.

Glucose- Toleranztest

Glucose- Toleranztest - Erkennen eines Schwangerschaftsdiabetes

Etwa zwei von 100 Frauen entwickeln während ihrer Schwangerschaft einen Diabetes, der unerkannt schwerwiegende Folgen für Mutter (Gefäßschäden) und Kind (groß und schlecht anpassungsfähig) haben kann. Wird diese Stoffwechselerkrankung erkannt und vom Diabetologen mitbehandelt, sind die Auswirkungen eines solchen Gestationsdiabetes gering bis nicht vorhanden. Nachgewiesen wird der Diabetes zwischen der 24.-29. SSW mittels des oralen Glucosetoleranztestes (oGTf). Bitte 12h vorher nichts mehr essen. Dabei wird nüchtern eine definierte Glukosemenge (75g in 200 ml) getrunken. Vorher sowie nach ein und zwei Stunden werden Mikroblutentnahmen zur Glucosebestimmung vorgenommen. Im Falle einer Behandlungsbedürftigkeit werden die Folgekosten von den Krankenkassen übernommen.

Schwangerenbetreuung und Hebammenkurse – Geburtsvorbereitung - Akupunktur

Schwangerenbetreuung und Hebammenkurse - Geburtsvorbereitung - Akupunktur

In unserer Praxis ist eine Beleghebamme tätig, die Sie während der Schwangerenberatung mitbetreuen kann. Sie können sich bei ihr auch zur Geburtsvorbereitung und Nachsorge nach der Entbindung anmelden, die Kurse finden nach Absprache meist Freitagnachmittag in unseren Praxisräumen statt. Sie verfügt auch über eine Akupunkturausbildung. Die erste Sitzung wird in der 36. SSW durchgeführt und dann im wöchentlichen Abstand wiederholt, d. h. durchschnittlich vier Akupunktursitzungen vor der Geburt. Damit wird die Reifung des Muttermunds beschleunigt und die eigentliche Geburt um etwa zwei Stunden verkürzt. Auch der Geburtszeitpunkt trifft verlässlicher zu und einsetzende Wehen führen mit Hilfe der Akupunktur direkt zur Geburt, ohne dass Unterbrechungen auftreten und die Geburt sich lange hinzieht.

Auch eine Beckenendlage kann sich durch Akupunktur ab der 34. SSW in eine normale Schädellage umwandeln lassen.


  

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