Wechseljahre - Ende des Frau-seins? Als Wechseljahre, Menopause und Klimakterium bezeichnet man die Zeit mit Abnahme der Produktion weiblicher Hormone in den Eierstöcken. Jede Frau erlebt ihre eigenen Wechseljahre, es gibt viele unterschiedliche Symptome die sich in ihrem Vorkommen, in Ausprägung und Anhalten sehr individuell zeigen.
Das Thema beginnt häufig für Frauen ab dem 45. Lebensjahr aktuell zu werden. »In diesem Alter und in den Jahren danach stehen Sie mitten im Leben, Sie sind beruflich aktiv, die Familie fordert Sie und der Mann möchte eine aktive, fitte und ausgeglichene Partnerin.« Diese und die eigenen Ansprüche passen nicht unbedingt gut zu den möglichen problematischen Seiten der Wechseljahre. »Alt-sein« hat für die meisten Frauen in dieser Altersgruppe noch keine Bedeutung, aber das »Alt-werden« wird zu einer Realität, denn das Ausbleiben der Menstruation führt sehr häufig zu einer Auseinandersetzung mit dem »Alt-werden« und der Rolle des »Frau-seins«. Haben Sie sich auch schon Fragen zu diesem Thema gestellt, wie z.B.: • Was bedeutet denn Wechseljahre, Menopause, Klimakterium? • Was heißt das für mich? • Ich kenne Frauen, die hatten keine Beschwerden und andere haben sehr unter Beschwerden gelitten; ist das normal oder »spinne« ich, wenn die Wechseljahre nicht so leicht an mir vorübergehen? • Was sind denn Wechseljahresbeschwerden? • Welche Hilfe kann ich bekommen und was kann ich für mich tun? Diese Fragen und andere können Thema unserer Sprechstunde sein. Gerne beraten wir Sie über die Möglichkeiten der medizinschen Hilfe bei Wechseljahren, über Alternativen, e Fragen und andere können Thema unserer Sprechstunde sein. Gerne beraten wir Sie über die Möglichkeiten der medizinschen Hilfe bei Wechseljahren, über Alternativen, aber auch über eventuelle gesundheitliche Probleme. Menopause bedeutet die Zeit der letzten Menstruationsblutung und zeigt damit in diesem Lebensabschnitt die hormonelle Umstellung der Frau. Die Eierstöcke bilden keine Eibläschen mehr und produzieren nach und nach weniger Hormone. Dies führt dazu, dass im Körper die Östrogene und Gestagene reduziert werden. Dadurch können ganz unterschiedliche Beschwerden entstehen, die möglicherweise zeitlich versetzt auftreten. Frühe Symptome des Hormonspiegelabfalles sind • Blutungsunregelmäßigkeiten bis hin zum Ausbleiben der Regel • Hitzewallungen • Ein- und Durchschlafstörungen • Stimmungsschwankungen und Gereiztheit • Konzentrationsschwäche • Müdigkeit • Depressive Verstimmung • Gewichtszunahme • Libidoverlust • Herzrasen • Vaginale Trockenheit • Beschwerden beim Wasserlassen • Beschwerden beim Geschlechtsverkehr • Inkontinenzbeschwerden • Muskel- und Gelenkbeschwerden Späte Folgen des Östrogenentzuges können sein • Blutdruckveränderungen • Veränderungen im Cholesterin- und Fettstoffwechsel • Erhöhtes Risiko für Herz- und Kreisslauferkrankungen (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall) • Arthrose • Osteoporose Ein positiver Umgang mit dieser Lebensphase, mit den kommenden und bestehenden Veränderungen, hilft, denn jede Veränderung kann auch der Beginn von etwas Neuem und damit eine Chance sein. Die Pubertät als erste hormonelle Umstellungsphase war auch nicht immer nur schön, hat aber viele schöne Dinge gebracht. |